Pressemitteilungen 2013

[088 / 2013 - 05.07.2013]

Lückenschluss für Lausitz-Radler

Landesdirektion schließt Planfeststellung für separaten Geh- und Radweg entlang der B 96 zwischen Caminau und Wartha ab
Die Landesdirektion Sachsen hat den Bau eines Geh- und Radwegs zwischen den Königswarthaer Ortsteilen Caminau und Wartha genehmigt. Auf der Grundlage des vorliegenden Planfeststellungsbeschlusses können die Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Antragsteller war das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Der Geh- und Radweg wird entlang der Bundestraße 96 errichtet. Er beginnt im Süden an der Einmündung des Schwalbenweges im Ortsteil Caminau. Nach ca. 100 Metern quert er die B 96 und verläuft weiter an deren westlicher Seite bis zur Einmündung der Mittelstraße im Ortsteil Wartha.

Der Geh- und Radweg hat eine Länge von 2.559 Metern. Seine Breite beträgt 2,5 Meter. Als Belag kommt Asphalt zum Einsatz.

Die Errichtung des Geh- und Radweges ist erforderlich, weil zwischen Caminau und Wartha bisher weder ein Fuß- noch ein Radweg existieren. Durch Fahrgeschwindigkeiten und Überholvorgänge des Fahrzeugverkehrs sind Radfahrer und Fußgänger auf dieser Strecke jedoch in hohem Maße einer Unfallgefahr ausgesetzt. Weitere Gefahren gehen von dem auf die B 96 einbiegenden Fahrzeugverkehr aus, da streckenweise Straßenbäume die Sicht einschränken. Das geplante Vorhaben verbessert nun die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer grundlegend. Gleichzeitig fördert es den Fußgänger- und Radverkehr zwischen Caminau und Wartha.

Mit dem neuen Rad- und Gehweg ist baurechtlich die letzte Lücke der Radverkehrsverbindung zwischen Bautzen und Hoyerswerda geschlossen. Sind die jetzt planfestgestellte Trasse und der schon früher genehmigte Abschnitt zwischen Cölln und Neschwitz gebaut, steht Radfahrern außerhalb der Ortschaften durchgängig ein separater Weg neben der B 96 zur Verfügung.

Zur Kompensation der mit dem Bau des Geh- und Radweges verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft sind Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. So werden zum Beispiel die nicht mehr benötigten Gebäude auf dem Grundstück einer ehemaligen Milchviehanlage in Wartha abgerissen. Die Fläche wird anschließend entsiegelt und mit standortgerechten Gehölzen bepflanzt.

Der festgestellte Plan zum neuen Geh- und Radweg wird zu jedermanns Einsicht in der Gemeinde Königswartha öffentlich ausgelegt. Zeitraum und genauer Ort der Auslegung werden rechtzeitig vorher öffentlich bekanntgemacht.