Pressemitteilungen 2013

[024/2013 - 26.02.2013]

Landesdirektion Sachsen zeigt Ausstellung
„LANDinSICHT – Landschaft & Abstraktion“

Matthias Bargholz präsentiert auf 5 Etagen seine Malereien

Zur Vernissage der Ausstellung „LANDinSICHT – Landschaft und Abstraktion“ am

    Donnerstag, dem 28. Februar 2013, um 15.00 Uhr,
    in der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig,
    Braustraße 2, 04107 Leipzig, Foyer im Erdgeschoss,

sind Sie und alle interessierten Bürger sehr herzlich eingeladen!

Der freiberufliche Maler und Grafiker Matthias Bargholz aus Westmecklenburg wurde 1959 in Stendal geboren.
Durch seinen Vater, der am Stendaler Theater und später an der Halleschen Philharmonie als Orchestermusiker tätig war, wurde er früh in seinen ersten bildnerischen Versuchen bestärkt und an Musik und Literatur herangeführt. Schon damals waren die Themen des jungen Künstlers, Motive aus der norddeutschen Landschaft.

Nach der Schulzeit folgte eine zweijährige Porzellanmalerlehre im Colditzer Internat in Sachsen. Hier erfuhr Matthias Bargholz eine künstlerische Förderung und Zusatzausbildung durch den damaligen Leiter der Erzeugnisentwicklung, Paul Krauß.

Der entscheidende Lebensabschnitt aber war das Kunststudium an der Fachhochschule in Heiligendamm, was Herr Bargholz von 1982 bis 1985 absolvierte. Während des Studiums und einige Jahre danach war Matthias Bargholz Mitglied der in Heiligendamm gegründeten Künstlergruppe „Lilla Villah“ – gemeinsam wurden einige Grafikmappen gestaltet und erste Ausstellungen organisiert.
Nach dem Studium arbeitete Matthias Bargholz kurze Zeit als Grafikdesigner in Boizenburg, gründete aber bald sein erstes Atelier und begann als freier Maler und Grafiker zu leben und zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Malerfreund Peter Eichler wurden hier Ausstellungen und Atelierfeste gestaltet – meistens am offiziellen staatlichen Kunstbetrieb vorbei. Künstlerische Motive für die umfangreiche kreative Arbeit der Beiden waren besonders die Altstadt und die landschaftliche Umgebung Boizenburgs, umgesetzt in flüssigen, expressiven Farb- und Tuschearbeiten auf Papier.
In den Jahren bis zur Wende 1989 lebte Matthias Bargholz auf einem ehemaligen Bau-ernhof in Westmecklenburg. Dort entstanden, neben den grafischen Arbeiten, erste Gemälde auf Leinwand. Die Bildthemen begannen – auch angeregt durch eine Reise in die Mongolei 1986 – zu mythologischen, archaischen Motiven zu wechseln, dargestellt in abstrakt-figürlichen Kompositionen.

Nach 1990 folgte für Matthias Bargholz eine Zeit des Neubeginns, der Reisen und des Umzugs an den Schaalsee, an der Westgrenze von Mecklenburg zu Schleswig Holstein. Diese alte Kulturlandschaft, lange Zeit durch die deutsche Grenze geteilt, heute als Biosphärenreservat geschützt, ist seitdem die Heimat des Künstlers, die auch direkt oder indirekt Einfluss auf seine künstlerische Arbeit hat. Ob es die „Wesenheiten“ aus der Mythologie sind – wie Schaalsee-Elfen und Feen oder die realistischeren Landschaftsgemälde – alles hat seinen Ursprung in der umgebenden Natur und Landschaft.

Für Matthias Bargholz ist seit 2003 eine weitere künstlerische Tätigkeit hinzugekommen: die regelmäßige Mitarbeit an Spielfilmproduktionen – speziell im Bereich Ausstattung/Szenenbild. Sonst als Maler berufsbedingt eher ein Einzelgänger, bringt er sich immer wieder gern in die intensive Teamarbeit ein, den künstlerischen und handwerkli-chen Austausch mit den Kollegen.
Als Film-Setmaler war Matthias Bargholz u.a. beteiligt an den Filmen „NVA“, „Kabale und Liebe“, „Hände weg von Mississippi“, „Der Untergang der Wilhelm Gustloff“ und „Nacht über Berlin – der Reichstagsbrand“.

Herr Holger Keune, Unterabteilungsleiter Umweltschutz in der Dienstelle Leipzig der Landesdirektion Sachsen wird die Ausstellung eröffnen. Zudem wird Saxophonist Frank Nowicky zum musikalischen Rahmen der Ausstellung beitragen. 

Die Ausstellung kann bis zum 02. Mai 2013 montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr in der Landesdirektion Sachsen in Leipzig, Braustraße 2, im Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 3. bis 4. Obergeschoss sowie Dachgeschoss besucht werden.

Wir würden uns über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung zu der stattfindenden Präsentation freuen.