Pressemitteilungen 2012

[060/2012 - 11.07.2012]

Linkselbische Tour nach Meißen endlich ungestört

Landesdirektion Sachsen schafft Baurecht für Lückenschluss am Elberadweg zwischen Niederwartha und Stadtgrenze

Die Landesdirektion Sachsen hat den Bau des linksseitigen Elberad- und Wanderweges zwischen der Elbbrücke in Niederwartha und der Stadtgrenze Dresden genehmigt. Das Vorhaben war von der Landeshauptstadt Dresden zur Planfeststellung eingereicht worden. Auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses können die Bauarbeiten nun in Angriff genommen werden.

Der 412 Meter lange Abschnitt ist die einzig noch bestehende Lücke des linkselbischen Radweges auf dem Weg von Meißen in die Dresdner Innenstadt. Radfahrer und Fußgänger müssen auf der Strecke zurzeit die Bundesstraße B 6 mitbenutzen. Dadurch sind sie Sicherheitsrisiken und einer starken Lärm- und Schadstoffbelastung durch den motorisierten Fahrzeugverkehr ausgesetzt.

Mit dem planfestgestellten Vorhaben wird nun ein sicherer Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen. Zudem stellt der komplettierte Rad- und Wanderweg eine direkte, schnelle, komfortable und damit auch touristisch attraktive Verbindung zwischen den Städten Dresden und Meißen her.

Die Trasse wird eine Breite von drei Metern haben. Als Belag kommt Asphalt zum Einsatz.

Der neue Radweg berührt und quert abschnittsweise Schutzgebiete. Zur Kompensation der erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft sind Ersatzmaßnahmen auf der Dresdner Flur vorgesehen. Dazu gehören die Entsiegelung einer voll versiegelten Fläche im Umfang von 137 Quadratmetern durch den Abriss einer ungenutzten Garage und der dazugehörigen Betonflächen. Des Weiteren wird zum Ausgleich eine Fläche von knapp 5000 Quadratmetern von Bauschutt befreit und der Boden rekultiviert. Darüber hinaus sind die Baumaßnahmen außerhalb der Schonzeiten von Kiebitz und Eisvogel - also zwischen Juli und Februar - auszuführen.

Der festgestellte Plan zum neuen Elberadweg wird nach vorheriger öffentlicher Bekanntmachung zu jedermanns Einsicht in der Landeshauptstadt Dresden öffentlich ausgelegt.