Pressemitteilungen 2012

[012/2012 - 27.03.2012]

Upgrade für die Dresdner Borsbergstraße

Landesdirektion Sachsen schließt Planfeststellungsverfahren für Teilabschnitt der Dresdner Ostmagistrale ab

Die Landesdirektion Sachsen hat die Genehmigung zum Ausbau der Borsbergstraße zwischen der Anton-Graff-Straße und der Müller-Berset-Straße/Tittmannstraße erteilt. Mit dem Planfeststellungsbeschluss kann die Landeshauptstadt Dresden die Bauarbeiten in Angriff nehmen.

Vorgesehen ist die grundhafte Erneuerung des Straßenabschnittes. Dazu gehören insbesondere die Fahrbahnen, die Straßenbahngleise, die Fußwege, alle technischen Einrichtungen der Straßenbahn sowie Versorgungsleitungen und Entwässerungseinrichtungen.

Nach Abschluss der Ausbauarbeiten wird die Borsbergstraße über jeweils eine 3,25 Meter breite Fahrspur in jede Fahrtrichtung verfügen. Die bestehende Überfahrbarkeit der Straßenbahngleise außerhalb der Haltestellenbereiche wird beibehalten. Die Linksabbiegerspuren werden auf den Straßenbahngleisen angeordnet.

Eine deutliche Verbesserung der Verkehrs- wie auch der Wohn- und Lebensverhältnisse an der Borsbergstraße wird aus dem Ersatz des vorhandenen Kopfsteinpflasters durch eine Asphaltdecke resultieren. Eine völlig neue Qualität erhält die Borsbergstraße auch für Radfahrer. Diesen stehen zukünftig separate Radwege in beide Richtungen zur Verfügung.

Für die Nutzer der Straßenbahn wird die Haltestelle „Mosenstraße“ neu gestaltet und gleichzeitig barrierefrei ausgebaut. Dies geschieht durch die Anhebung der Fahrbahn im Haltestellenbereich. Überdies wird mit Blick auf den zukünftigen Einsatz breiterer Stadtbahnwagen der Abstand der Straßenbahngleise vergrößert.

Änderungen gibt es an der Einmündung der Tittmannstraße in die Borsbergstraße. Da in Zukunft nur noch das Ausfahren aus der Tittmannstraße zulässig ist, wird der Einmündungsbereich verengt.
 
Im Zuge des Vorhabens müssen dreiundzwanzig Straßenbäume beseitigt werden. Als Ausgleich werden dreiundfünfzig neue Bäume gepflanzt - siebzehn entlang der Borsbergstraße und sechsunddreißig entlang der Bertolt-Brecht-Allee.

Der Ausbau bedingt die Neuversiegelung von rund 500 Quadratmeter Boden. Dies betrifft jedoch Flächen, die bereits heute teilversiegelt oder zumindest stark beeinträchtigt sind. Da eine Kompensation vor Ort mangels verfügbarer Fläche nicht möglich ist, werden zum Ausgleich Flächen eines ehemaligen Baumarktes im Bereich Hellerberge entsiegelt.