Pressemitteilungen 2009 [LDL]

[093/2009 - 07.08.2009]

Straßenanbindung Markranstädter Gewerbegebiete wird verbessert

Die Landesdirektion Leipzig bewilligte der Stadt Markranstädt jetzt Fördermittel in Höhe von 3,556 Millionen Euro für die Anbindung der Gewerbegebiete Frankenheim und Markranstädt an das überregionale Straßennetz
Die Landesdirektion Leipzig bewilligte der Stadt Markranstädt jetzt Fördermittel in Höhe von 3,556 Millionen Euro für die Anbindung der Gewerbegebiete Frankenheim und Markranstädt an das überregionale Straßennetz. Damit wurde einem Antrag der Stadtverwaltung vom 21.04.2009 entsprochen. Mit der Entscheidung finanziert der Freistaat Sachsen 90 % der förderfähigen Kosten der Maßnahme aus dem Förderprogramm der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur.

Der Streckenneubau beträgt 2,8 Kilometer. Er beginnt mit einem Kreisverkehr von der Siemensstraße im südlichen Teilabschnitt, verläuft dann parallel zur Alten Markranstädter Straße, schwenkt in Höhe Priesteblicher Straße in westliche Richtung  und bindet am Gewerbegebiet Frankenheim auf die im Bestand vorhandene Dölziger Straße bzw. Frankenheimer Straße ein. Die Ausbaubreite der neuen Trasse beläuft sich auf 6,50 Meter. Ein straßenbegleitender Radweg wird zum größten Teil parallel auf der „Alten Markranstädter Straße“ verlaufen, die derzeit nur als Wirtschaftsweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge genutzt werden kann. Zudem werden rund 440 Meter Rad-Gehweg neu errichtet.

Mit dem Neubau der geplanten Straße wird einerseits eine verbesserte verkehrliche Verbindung zwischen den Gewerbestandorten der Stadt Markranstädt und dem Ortsteil Frankenheim ermöglicht. Andererseits erfolgt eine wesentlich günstigere Anbindung der Gewerbestandorte an das überregionale Straßennetz. Gegenwärtig muss zum Beispiel der Verkehr aus dem Gewerbegebiet Frankenheim in südliche Richtung über die stark frequentierte Engstelle B 186 / Bahnübergang vor der der Ortslage Markranstädt geleitet werden, um auf die B 87 zu gelangen.

Nach Kenntnisstand der Landesdirektion soll die Baumaßnahme in den Jahren 2009 bis 2010 realisiert werden.