Pressemitteilungen 2009 [LDL]

[023/2009 - 12.03.2009]

Projektgruppe B 87 neu tagte erneut zu wichtiger Verkehrstrasse

Am heutigen Nachmittag trat unter Leitung des Präsidenten der Landesdirektion Leipzig, Walter Christian Steinbach, die Projektgruppe B 87 n zu ihrer 5. Besprechung zusammen. Positiv zur Kenntnis genommen werden konnte, dass die vorbereitenden Untersuchungen zur Erstellung der Unterlagen zur Durchführung eines Raumordnungsverfahrens für den gesamten Planungskorridor dieses aus vier Bauabschnitten von der A 14 bei Leipzig über den Raum Torgau bis zur Landesgrenze Sachsen/Brandenburg reichenden Straßenbauvorhabens vom Autobahnamt Sachsen abgeschlossen sind und jetzt als Antragsunterlagen redaktionell fertig gestellt werden. „Wir arbeiten intensiv an den Antragsunterlagen und gehen davon aus, dass wir das Raumordnungsverfahren im zweiten Quartal dieses Jahres bei der Landesdirektion Leipzig beantragen werden“, so der Abteilungsleiter Planung des Autobahnamtes Sachsen, Peter Galiläer. „Da bereits im Vorfeld dieses Verfahrens sehr  intensiv zwischen der Landesdirektion Leipzig und dem Autobahnamt Sachsen zusammengearbeitet wurde, sind wir optimistisch, das Raumordnungsverfahren in einem Zeitraum von deutlich unter einem Jahr durchführen zu können“, führte der Präsident der Landesdirektion Leipzig, Walter Christian Steinbach aus. „An diesen ehrgeizigen Zeitplan will sich auch die Gemeinsame Landesplanung Berlin – Brandenburg halten, da der Planungskorridor noch in das Territorium des benachbarten Bundeslandes hineinreicht“ fügte er ergänzend hinzu.

Wie für alle Bundesfernstraßen vorgeschrieben, wird auch die Planung der B 87n von Anfang an einem Sicherheitsaudit unterzogen, welches von Planungsphase zu Planungsphase fortgeschrieben wird. Die entsprechenden Unterlagen wurden Anfang März in der Landesdirektion Leipzig zur Auditierung vorgelegt.

Weit fortgeschritten sind auch die Arbeiten an der Teilfortschreibung des Regionalplanes Westsachsen, um die derzeit noch bestehenden Konflikte des geplanten Verkehrsbauvorhabens mit mehreren bisherigen Festsetzungen des Regionalplanes Westsachsen auszuräumen. Dieses dem Raumordnungsverfahren vorausgehende Verfahren ist notwendig, um noch bestehende regionalplanerische Konflikte nicht in die nachfolgenden Planungsstufen hineinzutragen, informierte der Leiter der Regionalen Planungsstelle Prof. Dr. Andreas Berkner.

Noch im Juni dieses Jahres wird die Projektgruppe B 87 erneut zusammenkommen, um sich über den Stand der laufenden Verfahren für dieses wichtige Straßenbauprojekt im Nordwesten des Freistaates Sachsen zu informieren.