Pressemitteilungen 2011 [LDC]

[37/2011 - 01.09.2011]

Landesdirektion Chemnitz genehmigt Ausbau der Bundesstraße B 92

Ein weiterer Schritt zu einer verbesserten Verkehrsinfrastruktur im Vogtland
Mit Planfeststellungsbeschluss vom 23. August 2011 hat die Landesdirektion Chemnitz den Ausbau der Bundesstraße B 92 im Bereich der Knotenpunkte B 92/S 309 und B 92/K 7842 genehmigt. Damit kommt die Verkehrsinfrastruktur im Vogtland einen weiteren wichtigen Schritt voran.

Die Bundesstraße B 92 ist Bestandteil des Ausbauprogramms für Bundesstraßen des Freistaates Sachsen und somit ein wichtiges Element des Landesentwicklungsplanes und des Regionalplanes Südwestsachsen mit dem Ziel des Ausbaus eines leistungsfähigen Bundesfernstraßennetzes. Mit dem Ausbau des vorliegenden Streckenabschnittes wird die Wirtschaftskraft der Region durch die Verbesserung der Verbindung zur Autobahn A 72 sowie des Wirtschaftsraumes Plauen, Hof und Oelsnitz mit dem Raum Adorf und Klingenthal/Zwota gestärkt. Die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der B 92 wird auch die weitere Entwicklung des Tourismus in der Ferienregion des Oberen Vogtlandes positiv beeinflussen und die Verkehrsanbindung in die Tschechische Republik stärken.

Derzeit weist die B 92 in dem betreffenden Bereich eine schmale und kurvenreiche Streckenführung auf und besitzt teilweise Kurven mit sehr engen Radien. Die Bankettbereiche sind zu schmal und nicht standsicher. Ausreichende Sichtverhältnisse sind aufgrund des unstetigen Trassenverlaufs nicht gegeben. Die erforderlichen Überholsichtweiten sind über den Bauabschnitt hinaus nicht vorhanden. Rad- und Gehwege fehlen.

Auch die Knotenpunkte B 92/S 309 und B 92/K 7842 weisen gegenwärtig große Mängel auf. Auf der vorfahrtsberechtigten B 92 fehlen erforderliche Aufstellbereiche für Linksabbieger. Die Mindestanforderungen hinsichtlich Erkennbarkeit, Übersichtlichkeit und Befahrbarkeit werden in den Knotenpunktbereichen nicht erfüllt. Insbesondere die Sichtverhältnisse und Steigungsverhältnisse in den untergeordneten Straßen sind aufgrund der teilweise spitzwinkligen Einmündungen unzureichend. Im unmittelbaren Knotenpunktbereich B 92/K 7842 befinden sich zudem sowohl an der Bundesstraße als auch an der Kreisstraße Bushaltestellen ohne ausreichende Wartefläche für die Fahrgäste.

Diese Mängel sind auf Dauer nicht weiter vertretbar und werden daher durch den planfestgestellten Knotenpunktumbau beseitigt. Der Um- und Ausbau des Knotenpunktes trägt so zu einer erheblichen Verbesserung der Verkehrsqualität und einer Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. Die Durchlassfähigkeit wird erhöht und die Streckencharakteristik vereinheitlicht.

Der Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Chemnitz wird demnächst in Adorf und Markneukirchen ausgelegt und den Betroffenen zugestellt werden.