Pressemitteilungen 2011 [LDC]

[06/2011 - 18.01.2011]

Landesdirektion Chemnitz genehmigt Ausbau der Staatsstraße 272 a in Johanngeorgenstadt

Trasse hat zunehmende überregionale Bedeutung – Kosten belaufen sich auf 2,89 Mio. € – Baubeginn soll noch 2011 erfolgen
Mit Planfeststellungsbeschluss vom 13. Januar 2011 hat die Landesdirektion Chemnitz den Ausbau der Staatsstraße S 272 a in Johanngeorgenstadt genehmigt. Damit kommt die Verkehrsinfrastruktur im Erzgebirge einen weiteren wichtigen Schritt voran. Die Realisierung der Maßnahme soll noch im Jahre 2011 beginnen.

Die 2,89 Mio. € teure Maßnahme beginnt an der Einmündung der Staatsstraße S 272, Steigerstraße, und endet an der Grenze zur Tschechischen Republik. Der Aus-bauabschnitt der Staatsstraße erstreckt sich über eine Länge von 2.029 Metern und umfasst zudem 120 Meter Anschlüsse in den Knotenpunkten.

Wegen des zunehmenden Verkehrs in und aus Richtung Tschechische Republik gewinnt die Staatsstraße S 272 a als überregionale Verbindung zunehmend an Bedeutung. Insofern ist das vorliegende Vorhaben auch wichtig für die Verbesserung der grenzüberschreitenden Anbindung der gesamten Region.

Angesichts des derzeitigen Zustands der Fahrbahndecke der Trasse, der nicht durchgängig vorhandenen Entwässerungseinrichtungen, der unzureichenden Kurvenradien in diesem Bereich sowie der hohen Längsneigungen und eingeschränkten Sichtverhältnisse im Bereich der Knotenpunkte muss die Staatsstraße in einen den regelmäßigen Verkehrsbedürfnissen genügenden Zustand überführt und damit ausgebaut werden. Dies wird mit dem vorliegenden Projekt umgesetzt.

Der Verlauf der planfestgestellten Trasse entspricht dabei der bestehenden Linienführung. Die Fahrbahnbreite wird, wie vorhanden, mit 6,50 Meter beibehalten bzw. nur punktuell korrigiert. Betroffenheiten Dritter werden damit so weit wie möglich reduziert.

Weiterhin wird der Knotenpunkt Schwarzenberger Straße/ Wittigsthalerstraße der Hauptrichtung des fließenden Verkehrs in Nord-Süd-Richtung angepasst und zugleich werden alle Abbiegebeziehungen ermöglicht und die erforderlichen Sichtverhältnisse an allen Knotenpunktzufahrten hergestellt. Damit können die an diesem Knotenpunkt bis-her bestehenden technischen und sicherheitsrelevanten Defizite beseitigt und die Be-fahrbarkeit und Verkehrssicherheit gewährleistet werden.

Der Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion Chemnitz wird demnächst in Johanngeorgenstadt ausgelegt und den Betroffenen zugestellt werden.