Pressemitteilungen 2007 [LDC]

[54/2007 - 07.11.2007]

Revitalisierung von Industriebrachen anschaulich gemacht

Ausstellung des RP Chemnitz im Sächsischen Innenministerium stellt gelungene Projekte aus dem Regierungsbezirk Chemnitz vor
Auf Initiative der im Regierungspräsidium Chemnitz tätigen Projektgruppe Brachenentwicklung wird das Thema der Wiederbelebung von brachliegenden Flächen in einer Ausstellung im Sächsischen Innenministerium noch bis zum 8. Januar 2008 dargestellt. Die Projektgruppe will mit der Präsentation unter dem Motto „Integrierte Standortentwicklung von Brachen in Südwestsachsen“ Vertreter von Kommunen, Eigentümer von Brachen sowie mögliche Investoren auf gelungene Beispiele aufmerksam machen und sie für die Entwicklung von Altstandorten sensibilisieren.

Es gilt den Blick bei Planungen von neuen Standorten jeglicher Art auf vorhandenes brachliegendes, meist schon erschlossenes Bauland - oft in günstiger Ortslage befindlich - zu richten. Ziel ist es, die zahlreich vorhandenen Gewerbe- und Industriebrachen im Regierungsbezirk Chemnitz zu revitalisieren oder zu renaturieren  und damit verbundene Probleme im Einzelfall oder auch grundsätzlich einer Lösung zuzuführen. Auf diese Weise wird ein effektiver Beitrag zur Reduzierung von Flächenversieglungen geleistet.

Die im Regierungspräsidium geschaffene Projektgruppe erfasst möglichst alle im Regierungsbezirk Chemnitz vorhandenen Brachen-Areale, um sie in Zusammenarbeit mit Kommunen und Eigentümern  unterschiedlichen Förderprogrammen zuzuordnen und diese für eine erneute Einordnung in den Wirtschaftskreislauf aufzuarbeiten.

Um die vorhandenen Erfahrungen möglichst effektiv zu nutzen, arbeitet die Projektgruppe eng mit anderen Akteuren auf dem Gebiet Brachenentwicklung zusammen. Diese Projektentwickler werden zum Teil auch in der Ausstellung mit ihren Beiträgen vertreten sein.
 
Es werden neben Anderen folgende Projekte der Kommunen sowie ihrer Partner ausgestellt:
  • Crimmitschau mit der Revitalisierung der Industriebrache „ehemalige Rothenmühle/Plattenbau“;
  • Flöha mit der „Alten Baumwolle“;
  • Werdau mit der Revitalisierung des ehemaligen Fahrzeugwerks „Ernst-Grube“;
  • Chemnitz mit den ehemaligen Wandererwerken und der ehemaligen Harlass-Gießerei und
  • Burkhardtsdorf mit der Zwönitztalhalle.
 
Die Ausstellung des Regierungspräsidiums Chemnitz ist für alle Interessierten von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr in den beiden Gebäuden des Sächsischen Innenministeriums (Wilhelm-Buck-Straße 2/4) geöffnet.