Pressemitteilungen 2006 [LDC]

[24/2006 - 23.08.2006]

AZV "Mittleres Erzgebirge“ erhält Fördergelder

Hochbehälter in Marienberg soll nach Sanierung weitere 30 Jahre Teile der Stadt direkt mit Trinkwasser versorgen
Der Trink- und Abwasserzweckverband "Mittleres Erzgebirge" erhält gemäß eines entsprechenden Zuwendungsbescheides des Regierungspräsidiums Chemnitz aus dem Förderprogramm Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" Gelder in Höhe von 107.900 € für das Jahr 2006 zur Erneuerung des Hochbehälters "Obere Zone" in Marienberg. Damit wird der Anteil gefördert, der auf den gewerblichen bzw. touristischen Wasserverbrauch entfällt.
 
Insgesamt beliefen sich die Baukosten auf 544.300 €, wovon 154.200 € im Rahmen des gewerblichen und touristischen Wasserverbrauchs als förderfähig anzusehen waren. Von diesem förderfähigen Anteil wiederum errechnete sich bei einem Fördersatz von 70 Prozent die oben stehende Fördersumme.
 
Das Vorhaben ist zwischenzeitlich auf Grund der Zustimmung des Regierungspräsidiums Chemnitz zum vorzeitigen förderunschädlichen Baubeginn vom Jahresanfang fertig gestellt worden. Grund hierfür waren hygienische Bedenken, die ein sofortiges Handeln erforderlich machten.
 
Der Hochbehälter "Obere Zone" in Marienberg wurde etwa 1970 mit einem Inhalt von 3.000 m³ errichtet und versorgt direkt die Abnehmer eines Teils der Stadt Marienberg. Darüber hinaus speist er die Hochbehälter in Großrückerswalde und Pobershau. Er befand sich in einem Bauzustand, der eine teilweise Erneuerung von Bauwerksteilen und eine vollständige Erneuerung der wassertechnischen Ausrüstung erforderlich machte.
 
Mit der Erneuerung des Hochbehälters wurde die Bauhülle grundsätzlich erhalten. Der Hochbehälter wurde den DVGW-Richtlinien (DVGW = Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches) sowie den derzeitigen und künftigen technologischen Erfordernissen angepasst.
 
Ziel der Maßnahme war die Sicherung der Wasserversorgung des Einzugsgebietes mit der geforderten Trinkwasserqualität und die Verlängerung der Nutzungsdauer des Hochbehälters um mindestens 30 Jahre. Das Vorhaben ist für die Wasserversorgung der Stadt Marienberg auch im Hinblick auf die touristische und gewerbliche Entwicklung der Region von großer Bedeutung.