Berufliche Rehabilitierung

[31.03.2013]

Eingriff in die Berufsausübung oder in eine begonnene berufsbezogene Ausbildung

Sie konnten in der ehemaligen DDR infolge einer der nachstehenden Ursachen zumindest zeitweilig weder Ihren bisher ausgeübten, begonnenen, erlernten oder - etwa wegen Exmatrikulation vom Studium oder wegen Abbruches der Lehre - Ihren durch den Beginn einer berufsbezogenen Ausbildung nachweisbar angestrebten noch einen sozial gleichwertigen Beruf ausüben.

  • Sie hatten in der ehemaligen DDR zu Unrecht Freiheitsentziehung erlitten.
  • Sie sind in der ehemaligen DDR ohne Verurteilung durch ein deutsches Gericht in Gewahrsam genommen/gehalten worden.
  • Der Eingriff erfolgte durch eine hoheitliche Maßnahme nach § 1 des Verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes.
  • Der Eingriff erfolgte durch eine andere Maßnahme, die Ihrer persönlichen politischen Verfolgung diente.