Freie Stellen

[Kennziffer 774 - 11.02.2020]

Referentenstelle im Referat 52 - Gefahr- und Biostoffe, Gefahrgut -, Dienststelle Dresden

Im Geschäftsbereich des Sächsischen Staatsministeriums des Innern ist bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Referentenstelle (m/w/d) im Referat 52 - Gefahr- und Biostoffe, Gefahrgut - unbefristet zu besetzen.

Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Als Mittelbehörde ist sie zwischen der Sächsischen Staatsregierung und den Kommunen im Freistaat Sachsen eingeordnet und hat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes sowie der Infrastruktur, zu vollziehen.

Das Referat „Gefahr- und Biostoffe, Gefahrgut“ überwacht den betrieblichen Umgang mit Gefahrstoffen und biologischen Arbeitsstoffen hinsichtlich der davon ausgehenden Gesundheitsgefahren sowie des Brand- und Explosionsschutzes, die Abgabe von bestimmten gefährlichen Stoffen und Gemischen, erteilt Zulassungen und Erlaubnisse zur Asbestsanierung und Schädlingsbekämpfung mit bestimmten Begasungsmitteln und ist zuständig für die Überwachung der Einhaltung der Gefahrguttransportvorschriften in den Unternehmen und Einrichtungen.

Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • die Bearbeitung von Grundsatzfragen nach dem Arbeitsschutzgesetz mit dem Schwerpunkt Beurteilung der Arbeitsbedingungen in Unternehmen,
  • die Kontrolle und Beratung zur Einhaltung arbeitsschutzrechtlicher Forderungen in bedeutenden Unternehmen mit hohem Gefährdungspotential und Unternehmen, die Gefahrstoffe in Verkehr bringen und damit umgehen (ChemVerbotsV),
  • die Erarbeitung von Fachstellungnahmen im Rahmen von arbeitsschutz-, umwelt- und baurechtlichen Genehmigungsverfahren (z. B. BImSchG-Verfahren, Störfallverordnung, Baugenehmigungs- u. Planfeststellungsverfahren) sowie Mitwirkung bei Anlagenabnahmen (Beurteilung von Vorhaben hinsichtlich des Arbeitsstättenrechts, der Anlagensicherheit sowie in Bezug auf Gefährdungen durch Gefahrstoffe sowie den Transport gefährlicher Güter),
  • die Bearbeitung von Grundsatzfragen zur Einhaltung der Vorschriften zur Beförderung gefährlicher Güter.

Die Aufgabenerfüllung erfordert ein hohes Maß an Zielorientierung, Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick. Darüber hinaus sind das Vorhandensein eines Führerscheins der Klasse B, die Bereitschaft zum Außendienst sowie die physische Mobilität zur Begehung von Industrieanlagen erforderlich.

Die Landesdirektion Sachsen ist an einem hohen Qualifikationsniveau und dem lebenslangen Lernen ihrer Bediensteten interessiert. In diesem Zusammenhang setzen wir Ihre Bereitschaft voraus, an der Fort- und Weiterbildungsmaßnahme für „Bedienstete der Arbeitsschutzverwaltung“ teilzunehmen. Diese wird regelmäßig im Umfang von ca. 620 Unterrichtseinheiten über einen Zeitraum von ca. zwei Jahren überwiegend im Bundesland Brandenburg durchgeführt. Die Landesdirektion Sachsen unterstützt diese Weiterbildung ausdrücklich.

Es handelt sich um hoheitliche Aufgaben (einer Sonderpolizeibehörde), die im Regelfall Beamten zu übertragen sind. Daher muss der Bewerber Deutscher im Sinne des Art. 116 Grundgesetz bzw. Bürger eines anderen EU-Mitgliedsstaates sein.
 
Zwingende Voraussetzung für Ihre Tätigkeit ist (bitte Nachweis beifügen):
  • abgeschlossener Diplom- oder Masterstudiengang als Chemiker oder in der Fachrichtung Chemieingenieurwesen oder Verfahrenstechnik (bzw. einer vergleichbaren Fachrichtung) einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Hochschule oder
  • abgeschlossener Masterstudiengang als Chemiker oder in der Fachrichtung Chemieingenieurwesen oder Verfahrenstechnik (bzw. einer vergleichbaren Fachrichtung) einer Fachhochschule.  

Von Vorteil sind:
  • Kenntnisse im Bereich Gefahrgutverordnung,
  • anwendungsbereite Kenntnisse im Verwaltungsrecht,
  • Kenntnisse auf dem Gebiet des technischen und sozialen Arbeitsschutzes. 

Der Dienstposten ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet. Nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe E 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Für Beamte bietet der zu besetzende Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis Besoldungsgruppe A14 der Besoldungsgruppe A des Sächsischen Besoldungsgesetzes.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.

Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter der Kennziffer 774 bis 29. Februar 2020
 
An das
SÄCHSISCHE STAATSMINISTERIUM DES INNERN
Personalreferat
Wilhelm-Buck-Str. 2
01097 Dresden
 
bzw. per E-Mail als pdf.Datei an Bewerbungen@smi.sachsen.de
Informationen zum Zugang für verschlüsselte/signierteE-Mails/elektronische Dokumente sowie De-Mail finden Sie unter https://www.smi.sachsen.de/kontakt.htm
 
Bewerber, die bereits beim Freistaat Sachsen beschäftigt sind, werden zusätzlich gebeten, ihre Zustimmung zur Einsicht in die Personalakte zu erteilen.

Datenschutzrechtliche Informationen zur Bewerberdatenverarbeitung finden Sie auf unserer Internetseite https://www.smi.sachsen.de/datenschutz-informationspflichten.html
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Geißler, Telefon 0351/564-31234, zur Verfügung.