Freie Stellen

[Kennziffer 53/01/20 - 22.01.2020]

Ingenieurstellen im Referat 53 -Strahlenschutz, Arbeitsmedizin- in den Dienststellen Chemnitz und Leipzig

In der Landesdirektion Sachsen ist in den Dienststellen Chemnitz und Leipzig zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Referat 53 – Strahlenschutz, Arbeitsmedizin – jeweils eine Ingenieurstelle (männlich, weiblich, divers) unbefristet in Vollzeit zu besetzen.


Die Landesdirektion Sachsen mit mehr als 1.400 Bediensteten an den drei Standorten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist ein wichtiger Teil der Staatsverwaltung und eine der größten Behörden des Freistaates Sachsen. Eingebettet zwischen Staatsregierung und den Kommunen hat sie im Freistaat die Aufgabe, europäisches, bundesdeutsches und sächsisches Recht, insbesondere auf den Gebieten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, des Umwelt- und Arbeitsschutzes und der Infrastruktur zu vollziehen.

Das Referat Strahlenschutz, Arbeitsmedizin ist u.a. für den Vollzug der Röntgenverordnung, den ordnungsgemäßen Betrieb von Medizinprodukten und deren gesetzeskonforme Aufbereitung sowie arbeitsmedizinische Aufgabenstellungen zuständig.


Zu Ihren Arbeitsaufgaben gehören insbesondere:
  • Vollzug der Arbeitsschutzgesetzgebung (insbesondere ArbSchG, ASiG) durch Betriebsrevisionen und Beratung der Unternehmen zur Einhaltung des technischen und sozialen Arbeitsschutzes, Bearbeitung von gesetzlich vorgeschriebenen Anzeigen (z. Bsp. MuSchG, Unfälle) sowie Beschwerden zum betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, Untersuchung von Arbeitsunfällen und Schadensfällen, Durchführung von Verwaltungsmaßnahmen und Ordnungswidrigkeitsverfahren,
  • Kontrolle und Beratung von Einrichtungen, die Medizinprodukte betreiben,
  • Beratung von Arbeitgebern und Bearbeitung von Genehmigungen, Erlaubnissen, Ausnahmen und fachlichen Stellungnahmen.


Zwingende Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind (bitte Nachweis beifügen):
  • ein abgeschlossener Bachelor- oder Diplomstudiengang (FH bzw. BA) mit dem Studienschwerpunkt Sicherheitstechnik, Gefahrenabwehr, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder auf naturwissenschaftlichem Gebiet. einem vergleichbaren Studiengang an einer Fachhochschule oder Staatlichen Berufsakademie,
  • ein abgeschlossener Bachelorstudiengang mit dem Studienschwerpunkt Sicherheitstechnik, Gefahrenabwehr, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder auf naturwissenschaftlichem Gebiet an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer anderen Hochschule.

Es handelt sich um hoheitliche Aufgaben (einer Sonderpolizeibehörde), die im Regelfall Beamten zu übertragen sind. Daher muss der Bewerber (männlich, weiblich, divers) Deutscher im Sinne des Art. 116 Grundgesetz bzw. Bürger eines anderen EU-Mitgliedsstaates sein.

Ein Führerschein der Klasse B sowie die Bereitschaft zum Führen eines Dienst-Kraftfahrzeuges sind zwingend erforderlich. Die physische Mobilität für die Wahrnehmung von Außendienstaufgaben wird vorausgesetzt.

Von Vorteil sind:
  • die sicherheitstechnische Fachkunde nach § 7 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Zertifikat der Berufsgenossenschaft) und mehrjährige berufspraktische Tätigkeit als Arbeitssicherheitsfachkraft,
  • Kenntnisse im Arbeitsschutz- und Verwaltungsrecht,
  • Berufserfahrung im Aufgabengebiet und/oder im öffentlichen Dienst.

Im Rahmen Ihrer Tätigkeit werden erwartet:
  • ein hohes Maß an Durchsetzungsvermögen sowie Kritik- und Konfliktfähigkeit,
  • die Fähigkeiten
- eindeutig, verständlich und adressatengerecht zu kommunizieren,
- sich auf neue Sachverhalt rasch einzustellen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten sowie
- auch unter Zeitdruck zwischen mehreren Möglichkeiten und deren Folgen abzuwägen und eine Entscheidung zu treffen,
  • der sichere Umgang mit der Standardsoftware (insbesondere Excel, Word, Internet/Intranet; Outlook).


Was wir Ihnen bieten: 
  • kompetente Einarbeitung in das Aufgabengebiet,
  • ein gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team,
  • alle Vorteile der (Sozial-) Leistungen des öffentlichen Dienstes, die Zahlung vermögenswirksamer Leistungen, einen über der gesetzlichen Regelung liegenden Urlaubsanspruch von mindestens 30 Tagen,
  • flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten,
  • attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Stelle ist der ersten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2, Fachbereich Naturwissenschaft und Technik, zugeordnet. Die Vergütung erfolgt in Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TV-L).

Bitte geben Sie Ihren bevorzugten Dienstort an.

Auf die bevorzugte Berücksichtigung von schwerbehinderten Menschen bei Vorliegen gleicher Eignung wird geachtet. Schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber, die die o. g. Voraussetzungen erfüllen, werden daher ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Der Bewerbung ist ein Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung beizufügen.


Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir Sie um Zusendung Ihrer aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der entsprechenden Kennziffer 53/01/20 bis 7. Februar 2020
 
an die
LANDESDIREKTION SACHSEN
Referat Personal
Altchemnitzer Straße 41
09120 Chemnitz
 
bzw. per E-Mail an Bewerbungen@lds.sachsen.de *
 
Bitte beachten Sie: Es können nur Anhänge im pdf-Format bearbeitet werden.
 
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Friedrich Telefon 0371/532-2125 zur Verfügung.
 
* Informationen zum Zugang für verschlüsselte / signierte E-Mails / elektronische Dokumente sowie elektronische Zugangswege finden Sie unter: www.lds.sachsen.de/kontakt
 

Ihre Daten werden von der Landesdirektion Sachsen in Erfüllung ihrer Aufgaben gemäß den geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verarbeitet. Weitere Informationen über die Verarbeitung der Daten und Ihre Rechte bei der Verarbeitung der Daten finden Sie unter dem Link: www.lds.sachsen.de/datenschutz  sowie in den dort eingestellten Informationsblättern